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Gold / Silber / Platin

Gold, Silber und Platin - Edelmetalle, die schmücken.

Die Edelmetalle Gold, Silber und Platin schmücken hervorragend. Doch was genau steckt drin im Schmuck, was bedeuten Feingehalt, Lot oder Karat? Und wie entwickeln sich die Preise für das „Rohmaterial“, aus dem Schmuck- und Uhren-Träume sind? Die nachfolgende Übersicht soll eine kleine Einführung in die Grundlagen der edlen Metalle geben.

GOLD
Gold (engl. gold), aurum (lat.), chemisches Symbol Au, Ordnungszahl 79,
Schmelzpunkt 1.064 °C, Dichte 19,32 g/cm³, Gewichtsangabe häufig in Gramm
oder Unze (1 Unze = 31,103479 g) oder Kilogramm-Barren.

Für die Herstellung von Schmuck und Uhren wird kein „reines“ Gold verwendet, da dies zu weich ist. Durch das Beifügen anderer Metalle (Legieren) wird das Gold härter. Durch die Verwendung unterschiedlicher Metalle für die Legierung werden verschiedene Goldfarben erreicht: Silber und Kupfer für Gelbgold und Rotgold (hoher Kupfer-Anteil), Palladium für Weißgold. Qualitativ hochwertiger Schmuck hat einen Feingehalt von 585 oder 750. Der Feingoldgehalt wird in Promille (Feingoldgehalt in Tausendstel) angegeben, traditionell auch in Karat (24 Karat = Feingold 999/000 bzw. 1000/1000).

Feingoldgehalt Karat
999/000 24
750/000 18
585/000 14
375/000 9
333/000 8


PLATIN
Platin (engl. platinum), platina (span.), chemisches Symbol Pt,
Ordnungszahl 78, Schmelzpunkt 1.768 °C, Dichte 21,45 g/cm³.

Das Edelmetall wird mit einem Feingehalt von 95 % zu Schmuck verarbeitet (Feingehalt 950/000), angegeben mit Pt 950. Relativ neu sind im Schmuckbereich auch Legierungen wie Pt 585 und Pt 750, die durch besondere Materialeigenschaften bestechen. Platin ist im Vergleich zu anderen Edelmetallen wie Gold und Silber selten, hart und in der Be- und Verarbeitung auch aufgrund des hohen Schmelzpunktes zusätzlich anspruchsvoll.

SILBER
Silber (engl. silver), argentum (lat.), chemisches Symbol Ag,
Ordnungszahl 47, Schmelzpunkt 962 °C, Dichte 10,49 g/cm³.

Silber wird wie andere Edelmetalle zwar nicht von Sauerstoff angegriffen, aber von den in der Luft befindlichen Schwefelwasserstoffen. Dies führt zu einer Verfärbung (umgangssprachlich Anlaufen) in gelb-braun bis blau-schwarz. Das Anlaufen von Silber (und anderen Legierungen wie Weißgold) kann durch Rhodinieren, dem galvanischen „Überziehen“ mit einer Rhodium-Schicht verhindert, bei mechanischer Beanspruchung der Oberfläche zumindest lange verzögert werden. Der Feinsilbergehalt wird in Promille (Feinsilbergehalt in Tausendstel) angegeben, traditionell auch in Lot (16 Lot = Feinsilber 999/000, 12-lotiges Silber = 750/000, 10-lotiges Silber = 625/000, usw.). Gebräuchlich sind im Schmuckbereich heute Feingehalte von 800/000, 835/000, 900/000 und das sehr häufig verwendete so genannte „Sterlingsilber“ mit 925/000.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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